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Stadt unterstützt Materialverteilung – Testzentrum wird geschaffen

Stadt unterstützt Materialverteilung – Testzentrum wird geschaffen
Der Freistaat Bayern unternimmt derzeit große Anstrengungen, in Zusammenhang mit der Corona- Pandemie zusätzliche Schutzausrüstung wie Schutzmasken, Desinfektionsmittel u.a. zu beschaffen und weiter zu verteilen. Damit sollen vorhandene Bestände des Bezirksklinikums, des Waldkranken- hauses, ambulanter bzw. stationärer Pflegeeinrichtungen und anderer Bedarfsträger in Erlangen – soweit entsprechendes Material geliefert wird – ergänzt werden. Die weiterhin erforderliche eigen- verantwortliche Beschaffung der Bedarfsträger darf dadurch keinesfalls entfallen.
In Erlangen steht die Koordinierungsgruppe Materiallogistik dazu im Kontakt mit den Bedarfsträgern. Diese Gruppe ist eigens dafür eingerichtet und der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Rathaus angegliedert worden.
Mit der bayernweiten Verteilung an alle Landkreise bzw. kreisfreie Städte ist die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk beauftragt worden.

Appell an Pflegekräfte
In diesem Zusammenhang weist die Stadt auch auf den Aufruf des Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums hin, der über die Gesundheitsregionenplus an die Kommunen gerichtet wurde. Darin werden Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, gebeten, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Angesprochen sind alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risi- kogruppe angehören. Über die Website http://www.pflegepool-bayern.de kann ab sofort jede und jeder unkompliziert ihre oder seine Daten hinterlegen.

Lokales Testzentrum
Die Katastrophenschutzbehörden der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt haben entschieden, ein gemeinsames Zentrum am Westbad einzurichten. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehren aus Stadt und Landkreis werden auf dem dortigen Parkplatz kurzfristig ein entsprechendes Testzentrum aufbauen. Neben medizinischem Personal werden Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehren aus Stadt und Landkreis das Zentrum vor Ort betreuen.
Die Bayerische Staatsregierung hat alle Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, lokale Corona-Virus-Testzentren einzurichten. Getestet werden dort ausschließlich Personen, die entweder von einem Arzt oder über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) zugewiesen werden. Eine Testung ohne Termin ist nicht möglich.
Ziel der zentralen Testung ist es, Arztpraxen und Kliniken zu entlasten. Vor allem aber können künftig viel mehr Personen pro Tag getestet werden. So kann entweder zeitnah Entwarnung gegeben werden, oder aber es können schnellstmöglich die nötigen Maßnahmen ergriffen werden. Der Haus- besuchsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern wird in reduzierter Form weiter betrieben, um Testungen für Ältere bzw. Immobile zu ermöglichen. Getestet werden nur Personen, die Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung durch COVID-19 hinweisen und sich in den letzten 14 Ta- gen in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet oder besonders betroffenes Gebiet eingestuft ist, oder in den letzten 14 Tagen in unmittelbaren Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Corona-Virus COVID-19 festgestellt wurde. Stadt und Landkreis bitten dringend darum, auf keinen Fall unangemeldet zu erscheinen.


Bürgertelefon und umfassendes Informationsangebot im Internet
Nach wie vor steht das Bürgertelefon der Stadt unter der Rufnummer 09131/866-866 zur Verfügung. Es ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr. Dort wird Auskunft zu allen die Stadtverwaltung betreffenden Maßnahmen und Entscheidungen gegeben. Es erfolgt aber keine medizinische Beratung. Wer glaubt, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben und erkrankt ist, muss sich zunächst telefonisch an seinen Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden.
Alle Informationen der Stadt zum Corona-Virus sowie die Erreichbarkeit der städtischen Dienststellen sind im Internet unter http://www.erlangen.de/corona veröffentlicht. Auf der Seite finden sich nun auch Tipps zur Gestaltung des Alltags und Kontaktadressen für Hilfe in Belastungssituationen.

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