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Erlangen schränkt Veranstaltungen wegen Corona-Virus ein

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, gilt für Veranstaltungen über 1.000 Personen ein bayernweites Verbot. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat die Bayerische Staatsregierung am heutigen Mittwoch, 11. März, erlassen. Die Vorgabe gilt zunächst bis einschließlich Sonntag, 19. April.

Darüber hinaus will die Stadt Erlangen für Veranstaltungen mit 500 bis 1.000 Teilnehmenden zunächst bis zum Ende der Osterferien ein sogenanntes Verbot mit Erlaubnisvorbehalt aussprechen. Das heißt, Veranstaltungen dieser Größenordnung sind generell nicht erlaubt. Veran- stalter können allerdings bei der Ordnungsbehörde der Stadt Erlangen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Dann wird eine Risikobewertung von der Ordnungsbehörde gemeinsam mit dem für die Stadt Erlangen zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt vorgenommen. Anhand der Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wird dann geprüft, ob die Veranstaltung doch zugelassen werden kann.

Bei Veran- staltungen unter 500 Personen soll es – wie von der Staatsregierung empfohlen – weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Die Stadt appelliert je- doch an alle Veranstalterinnen und Veranstalter, entsprechend der Kriterien des RKI zu bewerten, ob besondere Risiken vorliegen. Diese entsprechenden Kriterien sind im Internet unter http://www.rki.de/covid-19 abrufbar. Im Zweifel sollten Veranstaltungen lieber abgesagt werden.

Entsprechend wird die Stadt auch mit den Veranstaltungen verfahren, die sie selbst organisiert oder an denen sie beteiligt ist. Im Markgrafentheater finden deshalb bis zum Ende der Osterferien keine Vorstellungen statt, das Theater in der Garage hingegen bleibt geöffnet.
Die Kommunalwahlen am Sonntag, 15. März, finden wie geplant statt. Die Ansteckungsgefahr in der Wahlkabine wird von den zuständigen Behörden als äußerst gering erachtet. Dennoch sollten auch am Wahlsonntag die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem ist es zulässig, seinen eigenen Stift mitzubringen. Personen, die sich dennoch unsicher sind, haben außerdem noch die Möglichkeit, die Briefwahl in Anspruch zu nehmen.

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