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Malcolm Ohanwe muss twitteraccount von BR-Bezug räumen

Malcolm Ohanwe muss twitteraccount von BR-Bezug räumen

Er schrieb u.a. „Westliche Menschen, mehrheitlich weiße bildungsbürgerliche und gut situierte Menschen sind #Unweltsäue. Gibt’s nix zu rütteln daran.

Auf Nachfrage von „Erlangen-Heute“  beim BR nach den social media Guidelines für die Mitarbeiter kam dann doch noch Bewegung in die Sache. Es stellte sich heraus, dass private Accounts  „keinerlei Bezug zum BR herstellen (dürfen), weder inhaltlich, noch durch eine entsprechende Kennzeichnung im Profil.“

Christian Dück, Sprecher des BR stellt klar:

„Private Äußerungen von Mitarbeitern können und sollen dem Sender nicht zugerechnet werden. Deshalb existieren für den BR Social-Media-Guidelines, die den journalistischen Mitarbeitern empfehlen, wie sie sich in Sozialen Medien präsentieren können. Diese Guidelines sollen dem Eindruck entgegenwirken, dass private Äußerungen der Linie von Redaktionen entsprechen. Der BR wird weiterhin dafür Sorge tragen, dass es hier zu keinen Missverständnissen kommt.

Der BR hat deshalb mit Herrn Ohanwe Kontakt aufgenommen und ihn noch einmal für die Social-Media-Guidelines sensibilisiert. Herr Ohanwe hat daraufhin seinen Twitter-Account angepasst und durch Entfernung der Namensnennung des Bayerischen Rundfunks ganz eindeutig als privat gekennzeichnet.“

Wenn man allerdings die anderen Meinungsäusserungen des Herrn Ohanwe liest, scheint er von einem massivem rassistischem Denken geplagt zu werden. Im Dauertakt werden Ethnien erwähnt, die offenbar miteinander unausweichlich in Konflikt liegen.
Böse Hautfarbenträger („Weisse“) und Gute Hautfarbenträger („PoC“, übersetzt in etwa als „Farbige“, quasi alle anderen) werden fein säuberlich getrennt.

Er bekennt selbst: „I love how it triggers them. Diese Energie durch die weißen Tränen.“
Derlei Sprüche eines Journalisten des öffentlichen Rundfunks sind völlig inakzeptabel.  

Zudem scheint Herrn Ohanwe ebenfalls weitere wesentliche Forderung in den Guidelines wesenfremd zu sein:

„Seine (des BR) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treten in sozialen Netzwerken höflich auf und sind sich bewusst, dass ihre Posts auch das Image des Unternehmens beeinflussen.
Wir beteiligen uns durch teilen und liken nicht an Spekulationen oder an unsachlichen Debatten.“

Selbstverständlich haben wir Herrn Ohanwe um Stellungnahme gebeten, er zog es allerdings vor, nicht zu antworten.

Es wäre in Zukunft zu beobachten, inwieweit Herr Ohanwe sich nun selbst für die Social-Media-Guidelines sensibilisiert.

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