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Allgemein, Bergkirchweih

Bergkirchweih: Halbzeitbilanz der Polizei

Fazit der Polizei zur „Berghalbzeit“

Nach den ersten fünf Tagen zeigt sich die Polizei bedingt zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf der Bergkirchweih.

Die Anzahl der registrierten Körperverletzungen nahmen zwar zu, allerdings handelte es sich hierbei überwiegend um zunächst verbale Auseinandersetzungen von alkoholisierten Bergbesuchern, die dann mit Schlägen für die Kontrahenten fortgesetzt wurden. In diesen Fällen wurden die Beteiligten allesamt nur leicht verletzt. Allerdings wurde bei Körperverletzungsdelikten am Berg drei Mal ein Maßkrug als Schlagwerkzeug eingesetzt. Hier hatten die Geschädigten Glück im Unglück, da sie ebenfalls nur leicht verletzt wurden. Anders stellen sich die Verletzungen dar, die ein 21-jähriger Mann aus Fürth nach einem Fußtritt gegen den Kopf am Besiktasplatz in der Nacht zum Sonntag erlitt. Der 21-Jährige wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Fahndung nach dem Täter blieb bislang erfolglos.

Gegen zwei Bergbesucher wurde aufgrund deren aggressiven Verhaltens Betretungsverbote für die Bergkirchweih und den anschließenden Nachfeiern erlassen. Bereits im Vorfeld wurden gegen insgesamt 14 Personen Betretungsverbote für das Festgelände bzw. den Nachfeiern ausgesprochen.

Weiterhin wurden am Pfingstsonntag zwei aggressive Besucher des Berges bis zum Ende des Festbetriebes nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen, da sie fortwährend andere Besucher aggressiv angingen und Polizeibeamte beleidigten.

Auffällig ist auch, dass sich das zumeist junge Publikum auf einer Freizeitanlage im Umgriff des Berges trifft und nicht wie in den vergangenen Jahren anschließend auf dem Berg weiterfeiert. Diese „Bergbesucher“ bleiben nun vielmehr vor Ort und halten sich bis in die späten Abendstunden an der Freizeitanlage auf.

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