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Regierungspräsident Walter Lübcke erschossen: Neue Qualität des Terrors?

Regierungspräsident Walter Lübcke erschossen: Neue Qualität des Terrors?

Der CDU-Politiker war in der Nacht zum Sonntag gegen 0.30 Uhr schwer verletzt auf der Terrasse seines Hauses gefunden worden, starb wenig später im Krankenhaus. Die Obduktion ergab: Lübcke wurde aus nächster Nähe erschossen.

„Er war ein Brückenbauer, wie er besser nicht sein könnte“, hatten unter anderem Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Michael Boddenberg, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, erklärt.

Brückenbauer?

Im Jahr 2015 stand Lübcke im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte über Flüchtlingsunterkünfte. Er hatte sich in einer Bürgerversammlung für den Bau eines Erstaufnahmelagers in Nordhessen eingesetzt. Auf Widerspruch aus der Bürgerschaft reagierte er herablassend.

Er sagte: „Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“ Anschließend kam es zu wütenden Protesten gegen ihn.

Neuer Terror?

Bisher stand die extreme Rechte für direkte Angriffe auf Migranten und deren Unterkünfte, siehe NSU.

Kann es sein, dass sie dazugelernt hat, und sich beispielsweise an der Arbeitsweise der RAF mit den Angriffen auf Repräsentanten des verhassten Staates und Wirtschaftsführer orientiert?

Hierbei würde es in den Augen der möglichen Täter letztendlich die wirklichen Verantwortlichen am „großen Austausch“ treffen. „Bestrafe einen, erziehe hundert“, so sagte bereits Mao Zedong

Das wäre eine völlig neue Qualität des Terrors und in den Augen vieler Staatsbürger wahrscheinlich sogar unterstützenswert. Die RAF hatte bekanntlich auch ein sehr großes Umfeld von mehr oder weniger zivilen Unterstützern und Relativierern.

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