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Ausstellung: Forscher, Sammler, Pflanzenjäger – unterwegs mit Humboldt und Co.

tuell Nr. 68/2019 vom 3. Juni 2019

 

Ausstellung: Forscher, Sammler, Pflanzenjäger – unterwegs mit Humboldt und Co.

5. Juni, 16.00 Uhr, Eingang zu den Gewächshäusern und dem Freiland, Botanischer Garten, Loschgestraße 1, Erlangen

 

Zur Blütezeit der Pflanzenjagd im 18. und 19. Jahrhundert haben sich viele berühmte Forscher auf den Weg gemacht, um in fernen Ländern Pflanzen zu sammeln und zu dokumentieren. Einer ihrer bekanntesten Vertreter war Alexander von Humboldt. Der Verband Botanischer Gärten nimmt das Jubiläum zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts zum Anlass, die Geschichte der weltweiten Pflanzensuche von den Anfängen bis heute zu präsentieren. Im Botanischen Garten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) werden von Donnerstag, 6. Juni, bis Freitag, 22. September, Steckbriefe zu bedeutenden Sammler-Persönlichkeiten die Geschichte von der Entdeckung verschiedener Pflanzenarten und ihrer Benennung und Beschreibung veranschaulichen. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 5. Juni.

 

Auf seinen Reisen sammelte und dokumentierte der international geachtete preußische Forscher Eindrücke und Erkenntnisse in höchst unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Disziplinen, darunter auch in der Botanik. Allein seine Amerika-Reise zusammen mit Aimé Bonpland von 1799 bis 1804 erbrachte ein wissenschaftliches Herbarium von über 60.000 Belegen.

Bei einem Spaziergang durch die unterschiedlichen Vegetationsgruppen haben Besucher im Botanischen Garten der FAU die Möglichkeit, viele Anekdoten und geschichtlich interessante Zusammenhänge in der Erforschung der Pflanzen in Erfahrung zu bringen.

 

Die Ausstellung verdeutlicht einmal mehr die Bedeutung der Biodiversität. Eine grundlegende und umfassende Kenntnis möglichst vieler Pflanzenarten, ihrer genetischen Vielfalt und Bestandsentwicklung in unterschiedlichen Ökosystemen ist besonders vor dem Hintergrund des aktuellen Artensterbens sehr wichtig. Nur eine gute Kenntnis um den Artenreichtum der Natur ermöglicht auch eine genauere Beurteilung des Ausmaßes des Artenschwundes. So wurden allein im Jahr 2016 insgesamt 1730 Gefäßpflanzen neu beschrieben.

 

Führungen:

Sonntag, 14. Juli, 11.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung: Unterwegs mit Humboldt und Co.

 

Donnerstag, 15. August, 18.00 bis 19.30 Uhr

Lesung und Führung: Forscher, Sammler, Pflanzenjäger: Auf der Suche nach dem grünen Gold

Treffpunkt: Eingang Wasserturmstraße, Eintritt 8 Euro

Anmeldung unter: http://gaerten-parks-botanik.de/sitemap/5_Kontakt/

 

Donnerstag, 22. August, 18.00 bis 19.30 Uhr

Lesung und Führung: Forscher, Sammler, Pflanzenjäger: Auf der Suche nach dem grünen Gold

Treffpunkt: Eingang Wasserturmstraße, Eintritt 8 Euro

Anmeldung unter: http://gaerten-parks-botanik.de/sitemap/5_Kontakt/

 

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