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Graffiti Sprüher erneut auffällig

Ende Juli 2018 teilte ein aufmerksamer Zeuge nach Mitternacht der Erlanger Polizei eine Sachbeschädigung durch Graffiti in der Bayreuther Straße in der Unterführung zum Klärwerk mit. Durch die eingesetzten Streifen konnte ein 18-jähriger Auszubildender aus dem Erlanger Landkreis noch am Tatort festgenommen werden. Der 18-Jährige war zu diesem Zeitpunkt mit einer Sturmhaube vermummt und war noch dabei sein „großflächiges Werk“ zu vervollständigen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese noch in der Nacht eine Durchsuchung der elterlichen Wohnung und seines Zimmers an. Dabei fanden die Beamten zahlreiche Beweismittel, unter anderem eine Vielzahl von Spraydosen und dazugehörige Utensilien.

Nach Auswertung diverser Unterlagen und umfangreichen Ermittlungen können dem 18-Jährigen nun 37 Sachbeschädigungen durch Graffiti mit Schwerpunkt im Stadtgebiet Erlangen nachgewiesen werden. Nach Erkenntnissen der Polizei verübte der 18-Jährige seine Straftaten entlang der neugebauten Lärmschutzwände der Auto- und Eisenbahn sowie in öffentlichen Toilettenanlagen in der Innenstadt. Sein Kürzel fand sich aber auch in mehreren Fußgängerunterführungen und an Gebäuden im Stadtgebiet. Bei dem 18-Jährigen handelte es sich um einen Wiederholungstäter, der sich auch durch eine im Juni 2018 erfolgte Verurteilung wegen zahlreicher Sachbeschädigung im Jahr 2017 durch das Amtsgericht in Erlangen nicht von der Begehung weiterer Straftaten abschrecken ließ.

Neben den Sachbeschädigungen werden dem 18-Jährigen auch Verstöße nach dem Waffengesetz sowie dem Betäubungsmittelgesetz und mehrere Fälle des Hausfriedensbruchs vorgeworfen. Zu den strafrechtlichen Konsequenzen erwarten den 18-Jährigen auch die zivilrechtlichen Forderungen der geschädigten Institutionen und Hausbesitzer in Höhe von ca. 25.000 €

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