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Moscheesteuer? Ja bitte!

Ein Kommentar

Wer kennt noch die „ Dienstanweisungen an einen Unterteufel“ von C.S. Lewis?

Ein Staatssekretär aus der Hölle gibt einem auf Erden tätigen Agenten Ratschläge, um einen jungen Mann ins Unglück zu stürzen. Im Netz kursierte bereits vor vielen Jahren ein satirischer Brief gleichen Inhalts. Auf den Islam bezogen. Aus Sicht eines Atheisten der beste Weg, auch dieser Religion (wie zuvor dem Christentum) endlich den Giftzahn zu ziehen. Viel Spass beim lesen! Hinweis: HKM ist die „Historisch kritische Methode

Lieber Unterteufel Iblissimus,

nachdem die deutsche Islamkonferenz bisher wenig erfolgreich in
unserem Sinne gearbeitet hat, möchte dich das höllische
Staatssekretariat noch einmal auf einige Punkte hinweisen, wie für
uns der mögliche Nutzen maximiert werden kann.

1. Das wichtigste ist wohl das Geld. Wenn es erst mal für islamische
Theologen, Professoren, Religionspädagogen & Funktionäre auf
Hochschulen & Schulen, Akademien, Seminarhäuser und in den Verbänden
viel Geld zu verdienen gibt, wird es automatisch die Neurotiker,
Selbstdarsteller & Narzissten anlocken, denen es vor allen um sich
selber und nicht um den Glauben geht. Nichts hat bis jetzt
nachhaltiger jeden Glauben zerstört, als ihn durch hauptamtliche &
gut bezahlte Staatsbeamte verkünden zu lassen. Die christlichen
‚Religionspädagogen‘ haben in weniger als 40 Jahren den christlichen
Glauben praktisch ausgemerzt, aus diesen Erfahrungen müssen wir beim
Islam lernen; beeinflusse also die Konferenz dahingehend, dass die
islamischen Verbände als Körperschaft des öffentlichen Rechts
anerkannt werden und diese Körperschaft islamische Religionssteuer
einziehen darf. Mit dem vielen Geld, was dann fließen wird, wird sich
der Islam in wenigen Jahren vollkommen unglaubwürdig gemacht haben.

2. Diese ‚Religionssteuer‘ wird das wichtigste Instrument werden, um
die Menschen dem Islam zu entfremden. Mit einer Körperschaft des
öffentlichen Rechts ist natürlich auch ein Austrittsrecht aus dieser
Körperschaft verbunden und wo 8% Steuer vom Einkommen zu sparen ist,
wird auch der frömmste Moslem früher oder später zu rechnen anfangen;
in einer spirituellen Heimat, die mit dem dem Steuerzahlen verortet
ist, fühlt sich jeder Glaube unbehaust. 

3. Bis dahin liegt allerdings noch viel Arbeit vor dir. Der erste
Punkt muss für dich die Glaubensvermittlung an den Schulen sein. Es
gibt ein riesiges Reservoire an frommen & gutausgebildete
Kopftuchmädchen, die über religionspädagogische Seminare als
islamische ReligionslehrerInnen eine hochinteressante
Berufsperspektive bekommen könnten. Massig staatliche Kohle & ein
‚weibliches‘ Berufsbild wird aus diesen frommen Kopftuchmädchen in
wenigen Jahren ein Haufen von häretischen Kopftuchemanzen machen. Es
hat sich bei den christlichen Gemeinschaften herausgestellt, dass es
nichts glaubenszersetzenderes gibt, als Frauen die komplette
Glaubensvermittlung zu überlassen. In wenigen Jahren werden diese
Frauen nämlich nur noch ihre eigenen, selbst zusammengebastelten
Vorstellungen vom Islam lehren und damit wird den Schülern schon von
klein auf eingetrichtert, das Glauben  etwas völlig uninteressant ist
und mit ihrem Leben nichts zu tun hat. Wichtig sind in diesem
Zusammenhang Stuhlkreise und gestaltetete Mitten.

4. Aus dem Kreis dieser gut bezahlte und wirtschaftlich unabhängigen
islamischen ‚TheologInnen‘ wird vor allem innerhalb kürzester Zeit
die Machtfrage in den islamischen Verbänden gestellt werden. So wie
in den evangelischen Landeskirchen seit Jahren jede Wahl der
LaienbischöfInnen von Frauen gewonnen wird -die dazu als conditio
sine qua non allerdings geschieden & linksradikal sein müssen- so
wird es auch in islamischen Körperschaften des öffentlichen Rechts
kommen. Wenn sich erst mal ImanInnen in den Bethäusern & Kultstätten
des Islams etabliert haben, wird’s mit dem Glauben bergab gehen. Du
musst allerdings darauf schauen, dass du in den Medien genau das
Gegenteil vermittelst, wenn Frau Käßmann&Co. die real existierenden
Gläubigen geradezu massenhaft aus  den Kirchen heraustreiben, muss du
sie als besonders ‚erfolgreich‘ in-was-auch-immer darstellen. Das
dürfte allerdings kein Problem sein, weil die Medien bis auf ganz
wenige Ausnahmen eh schon seit langem in unserer Hand sind.

5. Wenn sich erst mal islamische TheologInnen überall etabliert
haben, kannst du an die Krönung deines Werkes gehen und die HKM als
einzig zulässige und erlaubte Methode innerhalb der islamischen
Theologie etablieren. Bis jetzt haben wir noch nichts gefunden, was
schneller & nachhaltiger jeden Glauben zerstört als die HKM, folglich
musst du sie als besonders vorteilhaft darstellen; beziehungsweise
noch besser ist es den Menschen weiss zu machen, dass Glauben rein
über den intellektuellen Zugang funktioniert. Das dürfte unsere
erfolgreichste Lüge sein und jeden Glauben unmöglich machen.

Diese wenigen Punkte sollten reichen um den Islam zu ruinieren, 
frisch auf an’s Werk also!

Dein Onkel Schräuble, höllischer Staatssekretär

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