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Kein Niedrigwasserproblem im Kanal

Die Unternehmen der Binnenschifffahrt dringen angesichts der gravierenden Folgen des Niedrigwassers in diesem Jahr auf den Ausbau und die Modernisierung der Wasserstraßen. „Die Verbesserung der Infrastruktur darf nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, die Schifffahrt braucht mehr Wasser unter dem Kiel“, sagte Fabian Spieß, Referent des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB).

Wenn die Verkehrswende hin zu dem nachhaltigen Verkehrsträger wirklich gewünscht sei, müssten Fahrrinnen vertieft, Schleusen in Stand gehalten und verlängert sowie Engpässe beseitigt werden. Die Schifffahrt habe als einziger Verkehrsträger noch freie Kapazitäten. Die niedrigen Pegelstände mit Tiefstwerten in Rhein, Elbe und Donau haben zu deutlichen Einbußen beim Gütertransport geführt so ntv

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg führt auf Anfrage aus:

„Der Main-Donau-Kanal kennt als Schifffahrtskanal kein Niedrigwasser. Die Kanalhaltungen werden ganzjährig auf einen konstanten Betriebswasserstand gehalten. Für den Betrieb der Schleusen wird nur vergleichsweise wenig Wasser benötigt. Bei einer mittleren Transportentfernung von rund 1000km, die ein Binnenschiff auf einer Streckenrelation zurücklegt, hängt der Schifffahrtsbetrieb auf dem Main-Donau-Kanal von den Schifffahrtsverhältnissen auf Rhein und Donau ab. Infolge des Niedrigwassers dort kam es somit auch auf dem Main-Donau-Kanal zu einem starken Rückgang der Transportmenge. Aktuell hat sich die Lage wieder entspannt“.

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