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Erlangen: Stadtrat will mehr Migranten – Oder doch nicht?

In einem gemeinsamen Schreiben an den Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, haben Oberbürgermeister Florian Janik (SPD)und die Bürgermeisterinnen Susanne Lender-Cassens (Grüne) und Elisabeth Preuß (FDP) die Bereitschaft der Stadt erklärt, aus der Seenot gerettete Flüchtlinge im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten (sic!) aufzunehmen. Mit dem Schreiben setzt die Stadtspitze einen entsprechenden Beschluss des Erlanger Stadtrats um. „Wir plädieren langfristig für eine europäische Lösung und es wäre auch wünschenswert, dass Flüchtende sich erst gar nicht mittels Hilfe meist krimineller Schlepper auf den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer begeben“, heißt es in dem Schreiben.

Aktuell müsse aber die Aufnahme der Geretteten gesichert sein. Man unterstütze deshalb die `Aktion Seebrücke` und setze ein deutliches Zeichen, dass das Sterben im Mittelmeer unserer Stadt nicht gleichgültig ist“.

Kommentar:

Bei der nächsten Kommunalwahl wird mit der AfD eine echte Opposition in den Stadtrat einziehen, die hoffentlich derartige Schaufensterbriefe zum moralischen Distinktionsgewinn

der Erlanger Eliten politisch-medial auseinandernimmt. Der Zusatz “ im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten“ ist zumindest die Bankrotterklärung der Ideologie vor den Tatsachen.

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