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Tätliche Auseinandersetzung vor Erlanger Diskothek

Tätliche Auseinandersetzung vor Erlanger Diskothek

Am frühen Samstagmorgen kam es in der Erlanger Innenstadt, vor einer Diskothek, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen fünf Personen.

Zwischen den vier Jugendlichen und dem 26jährigen Erlanger kam es zunächst zu einer verbalen Streitigkeit. In deren Verlauf attackierten die vier Jugendlichen den Geschädigten mit ihren Fäusten und Hosengürteln. Dieser blieb jedoch nach eigenen Angaben unverletzt. Alle Beteiligten waren, mit mehr als 1,5 Promille, stark alkoholisiert.

Drei der vier Beschuldigten waren zudem bei der anschließenden Sachbehandlung weiterhin hoch aggressiv und respektlos gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten. Auch wollten sie einem Platzverweis nicht Folge leisten.

Aus diesem Grund wurden sie in Gewahrsam genommen und erst nach Ausnüchterung und nachdem sie sich wieder beruhigt hatten, entlassen.

Alle vier Jugendlichen erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am späten Freitagabend war der spätere Beschuldigte mit seiner volltrunkenen Ehefrau im Stadtgebiet von Erlangen auf dem Nachhauseweg. Auf Grund der erheblichen Alkoholisierung der Ehefrau verlor diese kurz das Bewusstsein. Aus diesem Grund wurde der Rettungsdienst verständigt.

Nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war und sich um die Frau kümmern wollte, war der ebenfalls erheblich betrunkene Ehemann damit nicht mehr einverstanden und störte ständig den Rettungsdienst, indem er die Rettungssanitäter immer wieder von seiner Frau wegzog.

Aus diesem Grund wurde eine Polizeistreife hinzugezogen. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gelang es zunächst nicht den Mann zu beruhigen. Vielmehr stieß er die Polizeibeamten zur Seite, stürmte in den Rettungswagen und versuchte seine Frau herauszuziehen.

Aus diesem Grund wurde der Mann, mit unmittelbaren Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei griff er einen der beteiligten Polizeibeamten an die Genitalien und zerbrach dessen Brille. Jedoch blieben alle Beteiligten unverletzt.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Jour-Staatsanwalt wurde bei dem Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt.

Bezüglich des Angriffs auf die Polizeibeamten erwartet den Mann eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da der Mann zusätzlich die Rettungssanitäter bei der Hilfeleistung seiner Frau massiv behindert hatte, wird er weiterhin wegen Behinderung von hilfeleistenden Personen (§323 c StGB) angezeigt.

Dieser Paragraph wurde erst letztes Jahr in das StGB aufgenommen.

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