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Wahlumfrage von „Erlangen-Heute“: CSU gewinnt Bundestagsmandat, Stadtratsampel immer noch mehrheitsfähig, AfD sicher drin.

Wahlumfrage: CSU gewinnt Bundestagsmandat, Stadtratsampel immer noch mehrheitsfähig, AfD sicher drin.

Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut INSA, in Auftrag gegeben von der Bürgerzeitung „Erlangen-Heute“, haben sich die Erlanger Bürgerinnen und Bürger bereits entschieden:

Das Bundestagsmandat geht an die CSU mit 36%  die SPD kommt auf 21%. Auf kommunaler Ebene kann die Ampelkoalition aus SPD, Grüner Liste und FDP trotz großer interner Verschiebungen weiterregieren. Die AfD zieht in beide Parlamente sicher ein.

Die Ergebnisse im einzelnen:

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Wenn am kommenden Sonntag die Bundestagswahl wäre, würde die CSU in Erlangen auf mehr als ein Drittel der Stimmen kommen (36 %). Etwa ein Fünftel würde auf die SPD entfallen (21 %). Die Grünen würden etwa von jedem achten Wähler in Erlangen eine Stimme erhalten (13 %). Die Linke würde auf etwa ein Zehntel der Stimmen kommen (10 %). Jeweils sieben Prozent würden auf die FDP und die AfD entfallen.

Wählerschaft nach Geschlecht

 

Geschlecht BTW1Die CSU ist bei Frauen wesentlich beliebter als bei Männern (46 % zu 27 %). Auch die Grünen finden bei den Frauen (15 %) etwas mehr Zuspruch als bei den Männern (11 %). Umgekehrt ist es bei der SPD (23 % Männer, 18 % Frauen) sowie bei den Linken (11 % Männer, 8 % Frauen). Wesentlich weniger Frauen würden die AfD wählen (2 %) als Männer (11 %). Die Werte der FDP sind in etwa gleich (6 % Männer, 8 % Frauen).

Von allen Befragten wissen 17 Prozent nicht, wen sie wählen würden, wenn die Bundestagswahl am kommenden Sonntag stattfinden würde. Ein Prozent würde nicht zur Wahl gehen und zwei Prozent würden ungültig wählen. Nicht wahlberechtigt sind zwei Prozent der Befragten und vier Prozent verweigern eine Angabe.Kommunalwahl1
Wären am Sonntag Kommunalwahlen in Erlangen, würde die SPD für die Wahl des Stadtrats mit 34 Prozent vor der CSU (32 %) liegen. 14 Prozent der Wähler würden der Grünen Liste ihre Stimme geben. Die Erlanger Linke sowie die AfD würden auf jeweils fünf Prozent der Stimmen kommen. Die FDP sowie die ÖDP würden jeweils drei Prozent bekommen und die Freie Wählergemeinschaft würde zwei Prozent der Erlanger Stimmen erlangen.

Kommunale Wählerschaft nach Geschlecht

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Genauso wie bei der Bundestagswahl würden auch zur Wahl des Stadtrats mehr Frauen der CSU ihre Stimme geben (40 %) als Männer (25 %), während es sich mit der SPD umgekehrt verhält (29 % Frauen, 38 % Männer). Etwa ein Fünftel der Frauen würde die Grüne Liste wählen (20 %), bei den Männern sind dies neun Prozent. Männer würden auch etwas häufiger die Erlanger Linke wählen (7 %) als Frauen (4 %). Die AfD käme bei Frauen nur auf zwei Prozent während sie bei Männern acht Prozent der Stimmen erhalten würde.

Annähernd ein Fünftel (18 %) der befragten Erlanger weiß nicht, wen sie zur Kommunalwahl wählen würden. Jeweils ein Prozent der Befragten würde nicht wählen gehen, würde ungültig wählen bzw. ist nicht wahlberechtigt. Von drei Prozent der Befragten wurde keine Angabe dazu gemacht.

Halbzeitbilanz der Stadtratsampel: Was denkt die Wählerschaft?

Note Ampel1.jpgDie meisten Befragten geben der bisherigen Arbeit der rot-gelb-grünen Stadtratskoalition eine durchschnittliche Bewertung (41 %). 30 Prozent der Befragten bewerten die Arbeit der Koalition gut. Eine negative Bewertung gibt fast ein Fünftel der Befragten (19 %, kumuliert aus 4 und 5) ab. Über alle Befragte betrachtet ergibt sich so eine Durchschnittsnote von 2,91 (zwischen 1 und 5).

Hinweise zur Umfrage und den Grafiken:

Feldzeit: 04.09.-07.09.2017

Methodik: Die Umfrage wurde als computergestützte telefonische Befragung (Computer Assisted Telephone Interview) durchgeführt.

529 Personen aus der Stadt Erlangen ab 18 Jahren nahmen vom 04.09. bis 07.09.2017 an der Befragung teil. Auf Grund der Verwendung von gerundeten Zahlenangaben kann die Summe der Prozentzahlen unter Umständen geringfügig von 100 Prozent abweichen.

Im Falle von Mehrfachantworten kann die Summe der Prozentzahlen erheblich von 100 Prozent abweichen.

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