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Realschule am Europakanal extremistisch unterwandert? 

Samuel Bährle ,Schülersprecher und SMV-Mitglied der „Realschule am Europakanal “ nahm laut einem Bericht der „Erlanger Nachrichten“ aktiv an einer von der sog. „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)“ organisierten Veranstaltung teil.Auf dem Bild der Demo sind auch Fahnen der „linksjugend solid“ und der DKP zu sehen.

Alle drei Organisationen werden als offen extremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft. Siehe: Seite 220, Seite 221, Seite 224 Aus diesen Kreisen wurde ebenfalls zur Anti-G20-Demo in Hamburg mobilisiert, die Plakate stehen immer noch in der Stadt.Eltern wollten daraufhin von der Schule wissen, ob Herrn Bährle dieser Zusammenhang bewusst war, ob er Mitglied dieser extremistischen Organisationen sei und ob er in der Vergangenheit oder Gegenwart mit oder für diese Organisationen Werbung gemacht, Veranstaltungen organisiert etc. habe. Konkret war die Frage an den Direktor, Herrn Bölling: Was werden Sie tun, um diese offen extremistischen Vorgänge in Verbindung mit der Schule zu untersuchen, zu thematisieren und zu unterbinden?

Die Antwort war lapidar, etwaige Mitgliedschaften in diesen Vereinen seien personenbezogene Daten, es falle unter das Persönlichkeitsrecht des Schülers und könne daher nicht beantwortet werden. Auch sei Herr Bährle Schüler der 10. Klasse und verlasse damit die Schule zum 21.07.2017. Das Thema wurde in der letzten SMV Sitzung besprochen.

Kommentar:

Übersetzt: Die Schule sieht offenbar keinerlei Handlungsbedarf, wenn führende SMV-Mitglieder mit der Erlanger linksextremistischen Szene kollaborieren. Eine Unterwanderung und entsprechende Strukturen gäbe es nicht. Wenn selbst Beamte im Erziehungsauftrag hier beide Augen fest zukneifen, um die Zusammenhänge zwischen ihrer Arbeit und der Verrohung der Jugend, in der Verharmlosung offen extremistischer Strukturen und Personen nicht sehen zu wollen, muss man sich über fliegende Steine, Verletzte, (bald wieder Tote?), Brände und Plünderungen im „Kampf gegen das Schweinesystem“ nicht wundern.

Schlimm genug, dass sich hier Stadträte der SPD, Grünen und Linken solidarisieren: Aber die können wenigstens abgewählt werden. Die Schüler/innen immun hingegen zu machen gegen totalitäre Strukturen ist orginale Aufgabe einer „Schule mit Courage“. Hier kann man nur vollständiges Versagen konstatieren. 

Die marodierenden Banden, die Hamburgs Schanze in Brand steckten, mögen sich als „Linke“ begreifen. Sie fügen allerdings jeder progressiven Bewegung schwersten Schaden zu, indem sowohl die öffentliche Meinung wie die Repressionsmittel des Staates nun gegen alles Autonome jenseits der Funtionärskasten in SPD und Linke in Stellung gebracht werden. 

Mobilgarde der Reaktion„, wäre die korrekte Bezeichnung. Nur eben nicht bestehend aus Lumpenproletariern, sondern akademisierten iPhone-Upperclasssprösslingen.

(fh)

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