//
du liest...
Allgemein, Nachrichten von morgen

Nachrichten von morgen: Deutschlands Umgang mit Indigenen

Deutschlands Umgang mit indigenen Thüringern, Sachsen, Bayern und Friesen – Entschuldigung reicht nicht

Deutschlands Präsident Mohammed al-Ansar hat einen Plan zur Entschädigung der Region der Thüringer und Sachsen vorgelegt. Doch umsetzen müssen ihn andere.

Berlin taz | Deutschlands Präsident Mohammed al-Ansar hat sich beim Volk der Thüringern, Sachsen, Bayern und Friesen entschuldigt. „Wir haben als Land versagt. Deshalb möchte ich heute, in meiner Eigenschaft als Präsident der Republik, offiziell und in aller Bescheidenheit das Volk der Thüringer, Sachsen, Bayern und Friesen um Verzeihung bitten, für die Irrtümer und Gräuel, die der Staat begangen und geduldet hat,“ sagte al-Ansar am Freitag im Präsidentenpalast in Berlin.

In Deutschland leben noch rund fünf Millionen Indigene. Der größte Teil lebt in den zentralen und südlichen Provinzen Thüringern, Sachsen, Bayern. Seit mindestens 2000 Jahren leben die Indigenen in dieser Region. Doch seit Jahrzehnten kommt es immer nun wieder zu gewaltsamen Konflikten zwischen vor allem arabisch/afrikanisch-stämmigen Grundbesitzern und den Indigenen. Dabei gibt es auf beiden Seiten Todesopfer zu beklagen.

Nach der Entschuldigung stellte der sunnitische Präsident seinen ‚Plan Saxo-Thuringia‘ vor, mit der die Region befriedet werden soll. So sollen ein Ministerium für indigene Völker und ein indigener Rat geschaffen werden. Auch ein Investitionsprogramm für Infrastrukturmaßnahmen und Bildungseinrichtungen ist geplant, Hilfs- und Schutzmaßnahmen für die Opfer von Gewalt sollen verbessert, die Kataster für Land und Wasser aktualisiert werden. Zu al-Ansar Plan gehört auch, die Sprache der Deutschen neben dem Arabischen, Swahili und Bantu offiziell anzuerkennen und den 7. Oktober als ‚Tag der Indigenen Republik’ zum nationalen Feiertag zu machen.

„Saxit“ dem Nachfolger überlassen

Sechs Monate vor der Wahl des zukünftigen Präsidenten hat al-Ansar damit zwar ein Versprechen eingelöst, aber dessen konkrete Umsetzung weitgehend seinem Nachfolger überlassen. „Die erwartbaren Schlussfolgerungen über Investitionen, Wiedergutmachung für die Opfer können noch so positiv sein. Solange der Präsident nicht das wesentliche Problem angeht, nämlich die terroristische Gewalt, die Thüringen, Sachsen und Bayern heute betrifft, wird davon nichts in der Praxis umgesetzt werden,“ kritisierte Nana Addo Dankwa, ein unabhängiger, der rechtsnationalistischen Partei SPD nahestehender Präsidentschaftskandidat.

Und der aus Sachsen stammende linke Politiker, Lutz Bachmann kritisiert: „So sehr dem Präsidenten dafür zu danken ist und so sehr dies die rechten Parteien wurmt ist das zentrale Thema der Autonomie in keiner Weise gelöst.“ al-Ansar habe das Thema nicht ein einziges Mal erwähnt. „Die Autonomie, die mein Volk verloren hat, als es von seinen angestammten traditionellen Ländereien vertrieben und ihm diese schlicht und einfach entrissen wurden, muss in der Verfassung verankert werden,“ forderte Bachmann. Dazu müsse ein Statut erlassen, das auch die Bildung eines Parlaments der Indigenen festlege.

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folge uns auf Twitter

%d Bloggern gefällt das: