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Mafiajäger und Teddybärkrankenhaus: Veranstaltungshinweise der FAU

Vortrag: Mafiajäger berichtet über die Internationalisierung des organisierten VerbrechensMontag, 29. Mai, 18 Uhr, Großer Hörsaal, Bismarckstraße 1A, Erlangen

 Roberto Scarpinato, Oberstaatsanwalt des Anti-Mafia-Pools in Palermo, ist eine der führenden Persönlichkeiten im Einsatz gegen die Mafia und steht deshalb seit 1989 unter ständigem Personenschutz. Er wird in einem Vortrag in italienischer Sprache mit deutscher Übersetzung mit dem Titel „Die Veränderung des organisierten Verbrechens in Zeiten der Globalisierung“ am Montag, 29. Mai, um 18 Uhr, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) der Frage nachgehen, wie stark die Mafia auf internationaler Ebene agiert und wie sie die Wirtschaft beeinflusst. Der Eintritt ist frei.

Scarpinato setzt sich mit der Veränderung und Internationalisierung der Mafia auseinander, die mittlerweile global agiert und auch in Bereiche der Wirtschaft eingedrungen ist. Er beleuchtet die Eigenschaften und die neue Rolle der Mafia, die weniger Gewalt anwendet und deshalb auch als stille Mafia bezeichnet wird. Als dunkles Herz der Wirtschaft ist diese Organisation aber nicht weniger gefährlich. Deshalb wird Scarpinato auch über die Bekämpfung der organisierten Kriminalität sowie über die Notwendigkeit der Modernisierung der Antimafia referieren.

Scarpinato arbeitete nach seinem Jurastudium im Anti-Mafia-Pool mit Giovanni Falcone und Paolo Borsellino zusammen, die beide 1992 von der Mafia ermordet wurden. Scarpinato bereitete unter anderem die Anklagen für die Strafprozesse um die Ermordung des Europaparlamentsmitglieds Salvo Lima und des Präsidenten der Region Siziliens Piersanti Mattarella vor.

Der Vortrag wird durch die italienische Abteilung des Sprachenzentrums der FAU in Zusammenarbeit mit dem Lektorat für Italienisch des Sprachenzentrums der Universität Bamberg sowie des Mosaico Italiano e.V. organisiert. Die Konsekutivübersetzung übernimmt Gabriella Dondolini. Es wird darum gebeten, ab 17 Uhr zu erscheinen, da aus Sicherheitsgründen kein Einlass nach 17.45 Uhr gestattet ist.
Auch Teddys brauchen manchmal einen Arzt

29.-31. Mai, ab 9.30 Uhr, Schlossgarten, Erlangen

Mit dem Teddy zum Arzt? Das geht an der FAU – mittlerweile bereits zum zehnten Mal. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Grund- und Vorschulalter mit dem Ziel, auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern abzubauen. Das Teddybärkrankenhaus findet vom 29. bis 31. Mai im Schlossgarten in Erlangen statt. Es ist täglich von 9.30 bis 16 Uhr, am 30. Mai bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Kinder helfen den Teddydocs vor Ort bei den Routinen einer Untersuchung an ihrem Teddy: von der Gewichts- und Größenaufnahme bis zu Röntgen und Ultraschall, um Verletzungen bei den Teddybären feststellen zu können. Leichte Fälle versorgen die Besucher umgehend mit Pflaster oder Schiene, bei schweren Fällen können diese bei einer Not-OP mithelfen. In einer Nachbesprechung stellen die Teddyärzte dann Rezepte aus und klären letzte Fragen für eine weitere Behandlung. Das Rezept können die Kinder in der Apotheke einreichen. Dort bekommen diese dann die richtigen Medikamente für ihren Teddy.

Beim Zahnarztbesuch kriegen sie gezeigt, wie sie richtig Zähne putzen und sich gesund ernähren. Ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bunds wird ebenfalls vor Ort sein. Rettungskräfte zeigen und erklären dort die verschiedenen Instrumente des Einsatzwagens. Organisiert und veranstaltet wird das Teddybärkrankenhaus von Studierenden der Human- und Zahnmedizin.

 

 Wissenschaft im Schloss: Die Riffe der Arktis: Wie entsteht Leben in der Ödnis?

Montag, 29. Mai, 18.30 Uhr, Senatssaal 1.011 im Kollegienhaus, Universitätsstr. 15, Erlangen

 Geröll, überall Geröll: Der Meeresboden vor Spitzbergen ist eine große Steinlandschaft, übrig geblieben aus der letzten Eiszeit. Genau dort, auf halbem Weg zwischen Norwegen und dem Nordpol, leben coralline Rotalgen, die Leben in diese Ödnis bringen. Denn im Lauf der Jahre wachsen sie zu Gebilden, die großen Kugeln ähneln. Und genau in diese Kugeln, die auch Rhodolithe genannt werden, raspeln sich Bohrmuscheln hinein. Es entstehen kleine Höhlen, die wiederum vielen anderen Tierarten Unterschlupf bieten.

Wie genau die Rotalgen zur Artenvielfalt der Arktis beitragen, darüber spricht Dr. Sebastian Teichert, Lehrstuhl für Paläoumwelt, in seinem Vortrag im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Schloss“. Der Geologe war bereits mit dem Forschungsschiff Maria S. Merian und dem Tauchboot JAGO im hohen Norden unterwegs, um das Leben auf dem Meeresgrund zu untersuchen.

 

 

 

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