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Allgemein, Erlangen, Flüchtlinge, Kriminalität, Polizei

Randale in Erlanger Asylbewerberheim

Gestern Abend  kurz vor 22:00 Uhr eskalierte in einer Gemeinschaftsunterkunft im Stadtsüden ein verbaler Streit unter mehreren Bewohnern.

Vier Bewohner der Unterkunft – wie sich herausstellte, handelt es sich um Brüder –  waren aus bislang unbekannten Gründen in einen heftigen verbalen Streit geraten. Der vor Ort befindlichen Mitarbeiter eines  Sicherheitsdienstes versuchten schlichtend einzugreifen und wurden unversehens selbst Ziel der Verbalattacken. Nachdem ein 40-jähriger Angestellter des Sicherheitsunternehmens  einen Faustschlag gegen die Brust erhielt, wurde die Erlanger Polizei verständigt. Der 40-Jährige stürzte zu Boden und erlitt eine leicht blutende Schürfwunde am Hinterkopf.

Beim Eintreffen von mehreren Streifenwagenbesatzungen war die Auseinandersetzung bereits beendet. Allerdings zeigten sich die vier Brüder auch gegenüber den Polizeibeamten aggressiv.   Ein 20-Jähriger schlug unvermittelt mit der Faust gegen einen abgestellten Streifenwagen. Daraufhin  wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei wurde ein weiterer Streifenwagen verkratzt.  Nachdem er nicht zu beruhigen war, mussten  dem Mann Handfesseln angelegt werden.  An den beiden Streifenwagen entstand ein Sachschaden von rd. 400 €.  Die anderen drei Männer erhielten einen Platzverweis, dem sie auch nachkamen.

Der vor Ort hinzugerufene Rettungsdienst verbrachte den leicht verletzten 40-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Mann eine leichte Gehirnerschütterung

Ein weiterer Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt während des Tumultes einen Schwächeanfall und musste ebenfalls in die Klinik eingeliefert werden.

Der 20-jährige Haupttäter wurde zur Ausnüchterung zur Dienststelle verbracht und wurde am nächsten Tag wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Gegen die vier Brüder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet; darüber hinaus muss sich der 20-Jährige auch noch wegen der Beschädigung des Streifenwagens strafrechtlich verantworten.

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