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Verletzte bei Sprengstoffeinsatz demonstrierender Anti-AfD-Studenten

Verletzte bei Sprengstoffeinsatz demonstrierender Studenten
Die Hochschulgruppe „Campus-Alternative“ an der Uni Magdeburg hatte sich im vergangenen Sommer gegründet Ein Vortrag zum Thema Gender-Forschung des emeritierte Biologieprofessor Gerald Wolf sollte die erste öffentliche Veranstaltung werden.
Der AfD-Politiker und Landtagsabgeordnete André Poggenburg sollte moderieren. Dazu kam es nicht. Unter heftigem Protest mehrerer hundert Studierender kam es neben Trillerpfeifen, Sprechchören und Blockaden auch zu gewaltsamen Übergriffen.

Nach Angaben von Beteiligten wurden auch Böller auf die Veranstalter geworfen, es gab Verletzte.

Der Dekan der Fakultät Humanwissenschaften, Michael Dick, lobte das Engegament der Hochschulangehörigen: „Unsere Studierenden zeigen Flagge und Haltung. Darauf bin ich stolz.“ so die Mitteldeutsche Zeitung

Ein Vorgang, der Fragen aufwirft. Erlangen-Heute fragte daher bei Katharina Vorwerk, M.A., Pressesprecherin der Otto-von-Guericke-Universität nach.

Erlangen-Heute: Ist die Hochschulgruppe anerkannt und gleichgestellt?

Katharina Vorwerk: „Die „Campus Alternative“ ist eine der AfD nahestehende Studierendengruppierung. Somit haben sie dieselben Rechte und Pflichten wie andere an der Uni aktiven politischen Studierendengruppen auch.

Erlangen-Heute: Wird die Aussage des Dekans von der Hochschulleitung geteilt?

Katharina Vorwerk: Professoren und andere Universitätsangehörigen sind frei, Ihre auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Meinung zu äußern. Die Universität versteht sich als Raum des öffentlichen, allen Regeln von Demokratie und Rechtstaatlichkeit folgenden Diskurses.

Erlangen-Heute: Wie steht die Hochschulleitung zu den Gewalttätigkeiten bis zum Sprengstoffeinsatz der Demonstranten?

Katharina Vorwerk: Die Universität distanziert sich klar und deutlich von jeglichen Übergriffen gegen Personen oder Sachbeschädigungen. Die Böller, die geworfen wurden, sind durch nichts zu rechtfertigen.

Erlangen-Heute: Gibt es Disziplinarmaßnahmen gegen die betreffenden Hochschulangehörigen? Wenn ja, welche?

Katharina Vorwerk: Eine strafrechtliche Untersuchung der Vorfälle, deren Einschätzung bzw. Verfolgung liegen in der Hand der Polizei und von Gerichten.

Erlangen-Heute: Sind auch Angestellte der Hochschule als mögliche Täter bekannt?

Katharina Vorwerk: Siehe Frage 4. Es ist aber unserer Einschätzung nicht davon auszugehen.

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