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Erlangen, Freizeit

Neue regionale Gruppe der Katzenfreunde in Erlangen

Gloria Tobisch-Haupt kennt die Katzenfreunde schon seit über einem Jahrzehnt. Schon ihre Mutter leitete eine Gruppe der Katzenfreund. Die Betreuung der eigenen Katze – Tobisch-Haupt hat die Langhaar „Whisky“ und die Kurzhaar „Angy“ – habe „den großen Vorteil, dass die Katzen in ihrem Zuhause betreut werden und völlig entspannt sind, wenn man selber aus dem Urlaub wieder kommt. 

Nachdem man die Leute, die die Samtpfoten betreuen, auch vorher kennenlernt kann man mit der Sicherheit, dass die Katzen gut betreut werden, alleine lassen.“ Nachdem jedes Mitglied des Vereins mindestens einen Vierbeiner Zuhause habe, gebe es bei den Stammtischen immer viel zu erzählen. „Ich selbst rede am liebsten über meine Katzen. Die Freunde die man bei den Stammtischen findet, werden mit Sicherheit genauso gerne zuhören.“ Gloria Tobisch-Haupt freut sich, die Leitung in Erlangen übernehmen zu dürfen.

 Einige Ideen hat sie auch schon neben den Stammtischen: Sie will eine Wanderung in der Umgebung von Erlangen planen, aber auch im Winter einen Weihnachtsbasar organisieren.
Katzen verreisen nicht gern, in Katzenpensionen fühlen sie sich häu g unwohl, und hilfsbereite Nachbarn haben auch nicht immer Zeit. Ihre Besitzer stehen daher oft vor
Problemen, wenn sie einmal verreisen wollen. Hier hilft der „Freundeskreis Katze und Mensch“, dessen Mitglieder vor allem das gegenseitige Catsitting organisieren. Schon im
20. Jahr nutzen inzwischen über 7400 Mitglieder des Vereins in mehr als 154 regionalen
Gruppen in Deutschland die Möglichkeit, ihren Stubentiger während des Urlaubs oder
anderer Abwesenheiten gut betreut zu wissen.
Zweimal täglich kommt ein Catsitter in die Wohnung und versorgt das Tier mit Futter,
Wasser und Streicheleinheiten. Darüber hinaus werden die Blumen gegossen und der
Briefkasten geleert, wenn es vereinbart wurde. Auch bei unvorhergesehener Abwesenheit
des „Dosenöffners“, etwa wegen eines Krankenhausaufenthalts, springt ein erfahrenes
Vereinsmitglied ein, damit Katze oder Kater nicht hungern müssen.

Über die Mitgliedsbeiträge hinaus (regulär: 37,50 Euro im Jahr) ist diese Betreuung kostenlos. Regulierend wirkt ein Punktesystem: Wer ein fremdes Tier versorgt, erhält für jeden Tag
einen Punkt; dem anderen Mitglied wird dafür einer abgezogen. Seit seiner Gründung ist
der Verein als gemeinnützig anerkannt und verwendet seine Einnahmen zum größten Teil
für den Tierschutz: die Heilbehandlung, Fütterung und Kastration herrenloser Tiere, um
den unkontrollierten Katzennachwuchs in Städten und Gemeinden einzudämmen.

Gloria Tobisch-Haupt ist per Mail an erlangen@katzenfreunde.de und telefonisch unter der Rufnummer 0152-33979979 zu erreichen. Weitere Informationen zum Verein: http://www.katzenfreunde.de

Bild: Katzenfreunde.de

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